Warum Menschen handeln, wie sie handeln

Identity Economics

Warum wir ganz anders ticken, als die meisten Ökonomen denken

Geroge A. Akerlof, Rachel E. Kranton, erschienen bei Hanser, € 19,90

Identity EconomicsDer Buchtitel klingt zunächst einmal verlockend. Doch wer erfahren möchte, warum wir Menschen so handeln, wie wir handeln, der wird die Antwort nicht unbedingt in diesem Buch finden. Dass finanzielle Anreize längst nicht den Erfolg bringen, den Ökonomen und Führungskräfte allerorts erwarten, hat Daniel Pink in seinem Buch „Drive“ sehr eindrucksvoll und ausführlich beschrieben.

Die eigene Identität bestimmt, was jemand für richtig oder für falsch hält, welchen Gruppen er sich zugehörig fühlt, ob er Vorbilder hat und wenn ja, welche. In Identity Economics ist das eher ein Randthema. In Jens Försters „Schubladendenken“ gibt es da tiefere Einblicke in die Thematik.

Identity Economics ist für meinen Geschmack zu „amerikanisch“. Auch wenn viele der beschriebnen Sachverhalte auch auf uns Europäer zutreffen, so hatte ich trotzdem das Gefühl, dass mich diese Informationen nicht wirklich erreichen. Ich musste mich regelrecht zwingen, weiter zu lesen.

Wer viel mit amerikanischen Unternehmen zu tun hat oder gar in den USA arbeiten möchte, für diejenigen kann das Buch durchaus interessant sein.

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