Ideenschmieden

Der Wissenschaftsjournalist und Diplom-Physiker Ranga Yogeshwar präsentiert mit diesem Buch 300 der innovativsten Unternehmen im Mittelstand.

Ideenschmieden

Prof. Dr. Nikolaus Franke hat die Kriterien für die Beurteilung entwickelt und die 300 innovativsten Unternehmen im Mittelstand aus den Bewerbungen ermittelt.

Das TOP 100-Gütesiegel ist begehrt. Viele Unternehmen wollen die Exzellenz, die ihr Innovagtionsmanagement auszeichnet, auch nach außen hin zeigen. Doch nur wenige Firmen erfüllen die strengen Kriterien des TOP 100-Wettberwerbs, sagt Prof. Dr. Nikolaus Franke. Wer dazu gehören will, muss ein hartes, wissenschaftlich fundiertes Auswahlverfahren mit mehr als 100 Indikatoren erfüllen.

Da man ein Unternehmen mit 30 Mitarbeitern nicht mit einem Unternehmen mit 950 Mitarbeitern gleichsetzen kann, wurden die zu bewertenden Firmen in 3 Kategorien eingeteilt.

  • Kategorie A bis 50 Mitarbeiter
  • Kategorie B bis 250 Mitarbeiter
  • Kategorie C mehr als 250 Mitarbeiter.
Die Karte zeigt die Verteilung der Ideenschmieden in Deutschland.

Ein Blick auf die Karte zeigt, dass es im Südwesten viele Ideenschmieden gibt. Da sich in Baden-Württemberg sehr viele Mittelständische Unternehmen befinden, ist es nur logisch, dass hier auch viele sehr innovativ sind. Berlin bringt es dagegen lediglich auf ein einziges Unternehmen in der Klasse B.

Die IKA Werke GmbH & Co. KG aus Staufen gehören in der Klasse C zu den TOP 100 Unternehmen. Genau wie die Firma „Wissenschaftliche Gerätebau Dr. Ing. Herbert Knauer GmbH“, Berlin,  produzieren die IKA Werke  Labortechnik.

Die testo AG aus aus Lenzkirch belegt sogar Platz 4 unter den TOP 100 in der Klasse C. Sie liefert Messtechnik für Klima und Umwelt.

XING gehört übrigens auch zu den TOP 100.

Und dass nicht nur Männer in der Produktion erfolgreich sein können, zeigt die Geiger Gruppe in Nürnberg. In der Geschäftsleitung sind dort Eva und Simone Söhnlein, Mutter und Tochter. Die Firma hat sich vom Handwerksbetrieb zum global agierenden Unternehmen entwickelt.

Das lohnt sich auch für Menschen, die einen neuen Job suchen. In einem innovativen Unternehmen zu arbeiten, macht sicherlich mehr Spaß.

 Ideenschmieden

19,99 €, Redline Verlag, München

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Stellungnahme zur Europäischen Bankenunion

Bitte in Ruhe durchlesen, es lohnt sich.

Die Krise im Euroraum hat fatale Konstruktionsfehler der Währungsunion offenbart. Sie kann nur durch eine entschiedene Kursänderung bewältigt werden. Die Politik hat nun die Chance, die Weichen in die richtige Richtung zu stellen. Ein wesentlicher Teil des Problems ist die enge Verknüpfung zwischen der Verschuldung des Finanzsektors und des Staates auf nationaler Ebene. Staatshaushalte müssen für die Refinanzierung ihrer systemrelevanten Banken einstehen. Umgekehrt halten die Geschäftsbanken in großem Umfang Schuldverschreibungen ihrer eigenen Staaten. Dadurch wird jede Bankenkrise zu einer Staatsschuldenkrise und umgekehrt – das Misstrauen schaukelt sich gegenseitig immer weiter hoch. Das Problem verschärft sich derzeit noch dadurch, dass internationale Finanzakteure sich aus Furcht vor einem Auseinanderbrechen des Euroraums immer stärker aus der Finanzierung der Krisenländer zurückziehen. Die nationale Segmentierung wird damit noch dramatischer und droht den Euroraum zu zersprengen.

Nur wenn es gelingt, die Refinanzierung der Banken von der Solvenz nationaler Staaten abzukoppeln, kann sich die Kreditversorgung in den Krisenländern stabilisieren. Wenn die Refinanzierung der Banken unabhängig von der finanziellen Situation des jeweiligen Staates ist, dann hat eine Schuldenkrise des Staates keine direkten Auswirkungen auf die Kreditversorgung. Durch die einer Staatsschuldenkrise folgenden Sparmaßnahmen entstehen zwar konjunkturellen Schwankungen. Diese lassen sich jedoch durch eine Europäisierung der Kreditversorgung dämpfen. Durch ein europäisches Rückgrat kann der Finanzsektor Schocks in einzelnen Ländern leichter abfedern. Zentrale Voraussetzung dafür sind nicht nur einheitliche Regulierungsstandards, sondern auch deren Umsetzung aus einer Hand.

Eine stärkere Integration des europäischen Finanzsystems und eine Entkopplung von Staatsfinanzen und Kreditversorgung sind für eine stabilere Architektur Europas unverzichtbar. Sie sind wichtige Schritte, um den Teufelskreis zwischen nationalen Schulden‐ und Bankenkrisen zu durchbrechen. Ein gemeinsamer Währungsraum mit freien Kapitalströmen kann ohne eine Europäische Bankenunion nicht sinnvoll funktionieren. Die Beschlüsse auf dem letzten EU Gipfeltreffen gehen deshalb in die richtige Richtung. Nun kommt es darauf an, sie so umzusetzen, dass eine tragfähige Lösung mit einheitlichen europäischen Strukturen geschaffen wird.

Es darf dabei keinesfalls um eine Vergemeinschaftung der Haftung für Bankschulden gehen. Vielmehr kommt es darauf an, dass die europäische Bankenaufsicht wirksame Durchgriffsrechte auf insolvente Banken in den Krisenländern bekommt. Die europäische Behörde muss mit der Kompetenz ausgestattet sein, eine ernsthafte Re-Kapitalisierung solcher Banken durch Ablösung der bisherigen Anteilseigner und durch die Umwandlung von Bankschulden in Eigenkapital durchzusetzen. Wir brauchen ein einheitliches europäisches Restrukturierungsverfahren, um marode Institute neu aufstellen oder auch abwickeln zu können. Das bedeutet auch: Gläubiger maroder Banken müssen für ihre riskanten Einsätze haften, sodass die Abwicklung von Banken weitestgehend ohne Steuermittel auskommen kann. Um die Stabilität einer Bankenunion finanziell abzusichern bedarf es eines gemeinsamen Restrukturierungsfonds, der mit verbindlichen Auflagen eingreifen kann. Der ESM kann diese Rolle übernehmen. Auch eine verstärkte europäische Einlagensicherung kann auf Dauer zur Stabilität des Systems beitragen.

Nur eine europäische Bankenaufsicht mit weitreichenden Eingriffsrechten kann die enge Bindung zwischen Staatsund Bankfinanzen sowie nationalen Regulatoren wirkungsvoll durchbrechen. Jetzt besteht die Chance, dies umzusetzen und damit einen wichtigen Schritt zur dauerhaften Lösung der Probleme im Euroraum zu machen. Dagegen ist es viel schwieriger, auf fiskalischer Ebene direkt in die Souveränität von Mitgliedsstaaten einzugreifen – dies würde eine funktionierende europaweite demokratische Legitimation erfordern, von der wir derzeit noch weit entfernt sind. Die Bankenunion ist deshalb nur ein Teil der Lösung. Es bedarf auch Mechanismen und Kontrollen der Staatsfinanzen, die im Rahmen des europäischen Fiskalpaktes umgesetzt werden sollten.

Eine Bankenunion kann den Zusammenhalt der Währungsunion sichern. Deshalb plädieren die Unterzeichner dafür, tragfähige einheitliche Strukturen auf europäischer Ebene zu schaffen mit denen die Kreditversorgung von der Finanzierung der Nationalstaaten entkoppelt wird.

Erstunterzeichner:

Michael Burda (Berlin)
Hans‐Peter Grüner (Mannheim)
Frank Heinemann (Berlin)
Martin Hellwig (Bonn)
Mathias Hoffmann (Zürich)
Gerhard Illing (München)
Hans‐Helmut Kotz (Frankfurt)
Jan Pieter Krahnen (Frankfurt)
Gernot Müller (Bonn)
Isabel Schnabel (Mainz)
Andreas Schabert (Dortmund)
Moritz Schularick (Berlin)
Dennis Snower (Kiel)
Uwe Sunde (München)
Beatrice Weder di Mauro (Mainz)

Wir laden alle Kolleginnen und Kollegen ein, die Stellungnahme zu unterstützen.

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Mysteriöse Atmosphäre

Auffällig verpackte Schätze, die schönsten so heißt es, gelagert in einem verdunkelten Untergrund und strengstens bewacht. Eine mysteriöse Atmosphäre, die nicht zuletzt auch den Wachmann etwas verdächtigen lässt. Eine Bewegung und die Enthüllung beginnt! Es ist die auffällige Schönheit Joan Smalls, die nicht nur sich selbst aus der Verpackung befreit, sondern auch den neuen CLS Shooting Brake enthüllt. Ein aufregender Fashion Film inszeniert von Mario Testino.

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Die Social Media Conference ergänzt ihr Portfolio

Social Media und B2B: Die Social Media Conference ergänzt ihr Portfolio

München, 27. Juni 2012 – Das Thema Social Media gewinnt auch im Bereich B2B eine immer größere Bedeutung. Deshalb hat sich der Veranstalter der Social Media Conference Neue Mediengesellschaft Ulm mbH entschlossen, ein B2B-Special im Anschluss an die Hauptkonferenz anzubieten.

Warum macht Social Media gerade im Bereich B2B Sinn und wie könnte eine sinnvolle Social Media-Strategie im B2B-Umfeld aussehen? Mehr dazu erfahren die Teilnehmer am 26. September 2012 in Hamburg im Special B2B. Sie lernen von den Referenten, die direkt aus der Praxis kommen, u.a. von T-Systems International, DATEV, TimoCom Soft- und Hardware und Festool.

Die zweitägige Anwenderkonferenz Social Media Conference findet vom 24.-25. September 2012 statt und gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragestellungen rund um das Thema Social Media. Sessionhighlights 2012 sind „Brands Need Love – Not Likes. Dann stimmt auch der ROI!“, „yourfone.de – Ein Markenstart exklusiv auf Facebook“, „“Wie auf einer Gartenparty…“ – Entwicklung und Implementierung einer internationalen Social Media-Strategie für bonprix“ und „Social Learning – Was bedeutet das für die Netzgemeinschaft?“

Weiterführende Informationen, das gesamte Konferenzprogramm, alle Referenten und die Anmeldung sind auf der Website http://www.socialmediaconference.de zu finden.

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Grünes Benzin aus Kohlenstoffdioxid

Freiburger Forschungsteam entwickelt Verfahren zur nachhaltigen Nutzung von CO²

Doktorand Elias Frei kontrolliert die Temperatur im Reaktor des Katalysator-Teststands. Quelle: FMF

Doktorand Elias Frei kontrolliert die Temperatur im Reaktor des Katalysator-Teststands. Quelle: FMF

Grünes Benzin aus Kohlenstoffdioxid Doktorand Elias Frei kontrolliert die Temperatur im Reaktor des Katalysator-Teststands. Quelle: FMF Der Effekt von Kohlenstoffdioxid (CO²) als Treibhausgas auf die Erderwärmung ist mittlerweile unbestritten. Trotzdem wird täglich tonnenweise CO² in die Atmosphäre geblasen. Das Forschungsteam um den Chemiker Prof. Dr. Ingo Krossing hat nun am Freiburger Materialforschungszentrum (FMF) ein neues System zur Herstellung von Methanol entwickelt, bei dem CO² und Wasserstoff eingesetzt werden. Methanol ist zum Beispiel als umweltfreundlicher Benzinersatz nutzbar. Ziel der Wissenschaftler ist es, CO² als Massenchemikalie nachhaltig zu nutzen und in den Verwertungszyklus einzugliedern. Um Methanol zu gewinnen, verbinden Krossings Doktorandinnen und Doktoranden bei hohem Druck das Kohlenstoffdioxid mit Wasserstoff, ein Vorgang, der sich Hydrogenolyse nennt. Doktorand Elias Frei forscht schon seit einigen Jahren zum Thema Methanol. „Unser Ziel ist es, neue Katalysatorsysteme und Verfahren zu entwickeln, die die chemische Reaktion weiter beschleunigen“, erklärt Frei. In diesem Fall setzen die Forscherinnen und Forscher am FMF die Metalloxide Kupfer-, Zink- und Zirkon-Oxid als Katalysatoren ein. Diese ermöglichen den Vorgang auch bei niedrigeren Temperaturen. Die Gase müssen also weniger stark erhitzt werden. Die Katalysatoren bilden zusammen ein so genanntes Mischsystem, einen oberflächenreichen porösen Feststoff, der definierte Eigenschaften aufweist. Bestehen diese aus Nanopartikeln, erhöht das zusätzlich die Aktivität der Katalysatoren. Zusätzlich testen Frei und seine Kollegin Dr. Marina Artamonova die Imprägnierung der Katalysatoren mit ionischen Flüssigkeiten. Das sind flüssige Salze, die sich wie ein dünner Film um den Katalysator legen. Sie helfen dabei, CO² und Wasserstoff am Katalysator zu fixieren und die Produkte Methanol und Wasser aus diesem zu entfernen. Bei dieser Konversion entsteht reines Methanol, das als Baustein in der chemischen Industrie und als Kraftstoff eingesetzt wird. Als Benzinersatz ist es weniger gefährlich und umweltbelastend als herkömmliche Treibstoffe. In etwa zwei Jahren wollen die Forscher soweit sein, Methanol nach diesem Verfahren im Tonnenmaßstab herzustellen. Dann soll das CO² aus dem Abgasstrom eines Blockheizkraftwerks herausgefiltert und für die Methanol-Herstellung genutzt werden. Wird Methanol in einem Motor verbrannt, wird erneut CO² freigesetzt. Durch die zweifache Nutzung desselben Moleküls können theoretisch 50 Prozent CO² eingespart werden. Die Menge Methanol, die aus zehn Prozent der jährlichen CO²-Emissionen in Deutschland umgesetzt werden könnte, würde hierzulande den jährlichen Kraftstoffbedarf decken. Methanol wird zudem als chemischer Wasserstoffspeicher genutzt und kann so zum Beispiel zukünftig die Brennstoffzelle eines Autos betreiben. „Energie gibt es genug, doch sie muss gespeichert werden“, sagt Frei. „Methanol hat als nachhaltiger Energiespeicher in den verschiedensten Bereichen Potenzial. Das wollen wir nutzen, denn die Speicherung und Umwandlung von Energie sind die großen Themen der Zukunft.“

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Ein Traum vom Glück

Kurt Weills Broadway Oper STREEET SCENE wurde am 9. Januar 1947 in New York uraufgeführt. Grundlage von Kurt Weills American Opera ist das gleichnamige, 1929 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete und 1931 verfilmte Schauspiel von Elmer Rice, der in seiner Sozialkritik Bertolt Brecht nahe steht.

In der Dresdner Semper Oper kommt diese amerikanische Oper im Jahr 2012 recht ungewöhnlich daher.

Die Bühne zeigt einen Häuserprospekt – auf Lamellen – und gibt vereinzelt den Blick frei auf die Bewohner dieses Mietshauses mit ihren Nöten, Ängsten und Sorgen, ihrem ganz normalen Alltag. Ein Ort, an dem Hoffnung und Verzweiflung unmittelbar nebeneinander stehen.

Volker Thiele hat die Wohnungen der Protagonisten auf 3 Stockwerke verteilt – sie für alle wie in Käfigen oder Ställen sichtbar gemacht. Definitiv ein Kontrast zum prunkvollen Interieur der Semper Oper.

Die Handlung schwitzt sich durch 2 schwüle Sommertage an deren Ende ein Mord aus Eifersucht steht. Die Enge des Zusammenlebens und die soziale Kontrolle gleichen einem Dampfkessel, der sich in jeder Stimmlage entladen kann.

Am intensivsten gelingt dies Caroline Ullrich in der Rolle der Rose Maurrant, die erst im zweiten Teil zum Höhepunkt kommt.

Der Jura-Student Sam Kaplan verehrt und begehrt sie, vermag es jedoch nicht, sich aus seiner schüchternen intellektuellen Rolle zu befreien. Er träumt vom gem

Carolina Ullrich (Rose Maurrant), Simeon Esper (Sam Kaplan)

einsamen Glück und möchte mit Rose dem Mief des Mietsblocks entfliehen. Vergebens. Rose geht ihren Weg in die Welt alleine.

Manche Kritiker vermuten das alter Ego von Kurt Weill im Charakter des Sam, der sich seinen Traum vom Glück durch die Flucht aus der Bedrängnis erhoffte.

Kurt Weill ist der ganz große Erfolg in der „Neuen Welt“ versagt geblieben.

Zu hoffen ist, dass er in der „Alten Welt“ auch durch diese Oper nicht in Vergessenheit gerät.

Durch die spielerisch leichte Inszenierung von Bettina Bruinier und dem musikalischen Parforceritt des Orchesters der Semper Oper unter Leitung des Dirigenten Jonathan Darlington ist dies ohne umschweife gelungen.

Hans-J. & Ria Hinken

Fotos: © Matthias Creutziger

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Wo drohen im Auslandsgeschäft die gröbsten Fouls?

Risiko der Fussballnationen: UEFA EURO 2012 –

·         Geschäfte mit Ländern der Gruppe B sind insgesamt am sichersten.
·         Top: Deutschland und Schweden.
·         Flop: Russland, Ukraine und Griechenland.

Darmstadt, 8. Juni 2012: Zum Start der UEFA EURO 2012 am 8. Juni analysierte D&B die Länderrisiko-Ratings der 16 teilnehmenden Nationen. Am besten stehen Deutschland und Schweden da, denn eine Geschäftstätigkeit in diesen Ländern ist im internationalen Vergleich nur mit einem sehr geringen Risiko behaftet. Auch bei Frankreich, England, Niederlande und Dänemark besteht noch keine große Gefahr von Verlusten. Schon etwas kritischer sieht es mit Italien, Tschechien und Polen aus, wo Geschäftsrisiken nur kontrolliert eingegangen werden sollten. Irland, Spanien und Portugal sind noch riskanter für wirtschaftliche Auslandsaktivitäten, und wer in Russland, der Ukraine und in Griechenland Geschäfte machen will, sollte große Vorsicht walten lassen.
„Um im Ausland keine Verluste zu machen, sollten Unternehmen nicht nur die Bonität der einzelnen Geschäftspartner kennen, sondern auch die landesspezifischen politischen, finanz- und volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen“, erläutert Thomas Dold, Geschäftsführer bei D&B Deutschland. „Nur so können Unternehmen gerade angesichts der aktuellen Unwägbarkeiten ihr Risiko umfassend abschätzen und absichern.“

Karte: Länderrisiko

Karte: Länderrisiken Teilnehmernationen UEFA EURO 2012
Austragungsorte: Danzig, Posen, Warschau, Breslau (Polen); Lemberg, Kiew, Charkiw, Donezk (Ukraine)

Rangliste: UEFO EURO 2012 Teilnehmernationen nach Länderrisiko-Rating

 

 

Wozu Länderrisiko-Ratings?

Um Verluste zu vermeiden, sollten Unternehmen im Inlandgeschäft ihre konkreten Geschäftspartner auf deren Bonität und Vertrauenswürdigkeit prüfen. Im Auslandsgeschäft sind jedoch neben der Bonität der einzelnen Geschäftspartner auch politische, finanz- und volkswirtschaftliche Informationen wie auch Details zu den Handelsbedingungen und Geschäftsrisiken zu analysieren, um die Märkte und Risiken bewerten zu können.

Die Länderrisiko-Reports von D&B beinhalten:
•       Den D&B Länderrisiko-Indikator inklusive Prognose und Trends.
•       Angaben über landesübliche Handels- und Zahlungsbedingungen, Zahlungsverzögerungen sowie relevante rechtliche Rahmenbedingungen.
•       Politische und demografische Eckdaten sowie Entwicklungs-Historie, Gegenwart und Prognosen über einen Fünf-Jahres-Zeitraum.
•       Eine Risikoübersicht gemäß den neuesten politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kurz- bis mittelfristigen Risiken, Trends und Potenziale eines Landes.

D&B veröffentlicht die wöchentlich aufdatierten Länderrisiken in verschiedenen Publikationen, welche sich durch die Informationstiefe unterscheiden.

Die D&B-Länderratings im Überblick:
DB1: Niedrigster Grad an Unsicherheit hinsichtlich zu erwartender Export- & Investitionserträge und Auslandsschulden sowie Eigenkapitalausstattung („equity servicing“).
DB2: Niedriger Grad an Unsicherheit hinsichtlich zu erwartender Erträge. Jedoch können landesweite Faktoren zu späterer Zeit eine höhere Unbeständigkeit der zu erwartenden Erträge verursachen.
DB3: Genug Unsicherheit gegenüber zu erwartender Erträge, die eine Überwachung des Länderrisikos anraten. Kunden sollten ihre eigene Risikobelastung aktiv managen.
DB4: Bedeutende Unsicherheit hinsichtlich zu erwartender Erträge. Risikoaversen Kunden wird geraten, sich gegen potentielle Ausfälle zu schützen.
DB5: Erhebliche Unsicherheit hinsichtlich zu erwartenden Erträge. Unternehmen wird geraten, ihre Belastung zu begrenzen und/oder nur ertragshohe Transaktionen zu fokussieren.
DB6: Erwartete Erträge unterliegen einem hohen Grad der Unbeständigkeit. Ein sehr hoher, erwarteter Ertrag ist nötig, um das zusätzliche Risiko oder die Kosten der Absicherung eines solchen Risikos zu kompensieren.
DB7: Es ist fast unmöglich, Erträge präzise vorherzusagen. Die wirtschaftliche Infrastruktur ist de facto zusammengebrochen.

D&B – über 170 Jahre im Zeichen der Transparenz
Dun & Bradstreet (D&B) wurde 1841 in New York als „Mercantile Agency“ gegründet und feierte 2011 170-jähriges Bestehen. Als Weltmarktführer für Wirtschaftsinformationen und Firmenbewertungen verfügt der Dienstleistungskonzern über die größte Erfahrung und Kompetenz am Markt. Zusammen mit den bonitätsgeprüften, qualitativ hochwertigen Daten aus über 200 Ländern ist das die Basis für anhaltendes Kundenvertrauen.

Über D&B Deutschland
D&B Deutschland (früher Dun & Bradstreet) ist ein Unternehmen der Bisnode Gruppe und gehört zum weltweiten D&B Netzwerk, dem Weltmarktführer für Wirtschaftsinformationen und Firmenbewertungen. Unternehmen aus allen Branchen nutzen die Daten und Lösungen von D&B Deutschland zur Bonitätsprüfung, bei der Kundengewinnung und im strategischen Einkauf.

Basis dafür ist die D&B Datenbank mit Informationen über 4,7 Millionen deutsche und mehr als 200 Millionen Unternehmen weltweit. In die Bonitätsbewertung der Firmen fließt auch deren Zahlungsverhalten ein. Dazu wertet D&B allein in Deutschland jährlich mehr als 700 Millionen Rechnungsinformationen aus.

Die Zuordnung aller Informationen zu den Unternehmen ist durch die von D&B eingeführte D-U-N-S® Nummer eindeutig. Die D-U-N-S® Nummer wird unter anderem vom Verband der Automobilindustrie (VDA), vom Verband der Chemischen Industrie (VCI), von der Europäischen Kommission und von der International Organization for Standardization (ISO) als Standard empfohlen und eingesetzt.

Weitere Informationen unter: www.dnbgermany.de

 

 

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